Am vergangenen Samstag wurde in Rheine die 31. Deutsche Meisterschaft im 100 Kilometer Straßenlauf ausgetragen.

Unter den ca. 180 Teilnehmern standen mit Anke Libuda und Michael Heinkelein auch zwei Aktive der BSG Springorum um 6:00 Uhr morgens an der Startlinie auf dem Gelände der Theodor Blank Kaserne.

Es galt 20 Runden a 5 Kilometer auf dem Gelände des ehemaligen BW Flughafens Rheine-Bentlage zu absolvieren. Der Kurs erwies sich für die Teilnehmer als absolut eben aber auch sehr windanfällig.

Heinkelein erwischte keinen guten Tag und musste das Rennen nach absolvierten 50 Kilometern mit Muskelproblemen aufgeben.

Auch für Libuda lief es zu Beginn nicht Rund, einsetzender Regen und Magenprobleme ließen sie an einem guten Gelingen des Laufes zweifeln. Erst mit wärmeren Temperaturen, einem Toiletten-Stopp und frischer Laufkleidung fand Libuda zu ihrem Lauf. Nach 50 Kilometern lag sie mit 4:26:52 Stunden noch auf Rang sechs der Gesamtwertung konnte im weiteren Verlauf aber Boden gutmachen und lag nach 90 Kilometern noch 3:30 Minuten hinter der Drittplatzierten. Mit einer Tempoverschärfung auf den beiden letzten Runden gelang es Libuda, sich bei Kilometer 96 auf Platz drei vorzuarbeiten und gab diesen mit einer letzten Runde von 22:56 Minuten auch nicht mehr her.

Neben Platz drei in der Gesamtwertung hinter Nele Alder-Baerens aus Marburg und Susanne Kraus aus Kassel sicherte sie sich auch den Vizemeister Titel in ihrer Altersklasse W35 hinter Kraus.

Im zeitgleich ausgetragenen 6 Stunden Lauf ging Seán Libuda als Nordic Walker an den Start. Mit 30 Kilometern belegte er Rang 235 der Gesamtwertung und Platz 57. in der AK M45.

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Ganz großes Kino, der erste 100er ist im Sack! Und das beim WHEW quasi vor der Haustür. Nachdem ich letztes Jahr mit Harald beim Run & Bike teilgenommen habe, galt es in diesem Jahr die Strecke aus eigener Kraft zu bewältigen. Im Vergleich zum letzten Jahr bei Starkregen und kühlen Temperaturen bescherte uns der Wettergott herrlichen Sonnenschein und im Laufe des Tages immer wärmere Temperaturen.

Der Start war für 7 Uhr angesetzt und so klingelte der Wecker bereits um 4 Uhr in der Nacht. Bei Ankunft in Wuppertal war es doch noch ganz schön kalt und gewartet wurde dann im warmen Gebäude. Meine Anspannung stieg so langsam und da fiel auch schon der Startschuss. Erst mussten wenige hundert Meter in die entgegengesetzte Richtung gelaufen werden, damit die Gesamtstrecke auch 100 Kilometer ergab. Nach kurzem warmlaufen auf der dann doch etwas engen Strecke, aufgrund der deutlich angestiegenen Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr, verliefen die nächsten paar Kilometer recht zügig. Da war wohl reichlich Adrenalin im Körper. In guter Gesellschaft mit Michael, der die ersten beiden Laufparts in der Staffel übernahm, vergingen die Kilometer ganz schnell. Da mein Pulsgurt nicht funktionierte, verließ ich mich einfach auf mein Gefühl und irgendwann pendelte sich das etwas flottere Tempo, ob der langen Strecke, wieder in geordnete Bahnen. An den Verpflegungsstationen wurde nur kurz gehalten, da ich auch einiges im Rucksack bei mir trug. So passierten wir Wuppertal, Wüllfrath und Velbert entlang der Trassen, die immer wieder tolle Ausblicke auf die grüne Umgebung boten. Bis etwa Marathonstrecke liefen wir also gemeinsam und dann musste Michael aufgrund leichter Problemchen sein Tempo etwas drosseln und ich bin dann alleine weiter. Vielen Dank für die tolle Begleitung!

Der Weg führte nun entlang der Ruhr über Essen Kettwig und Werden. Das Läuferfeld hatte sich weit auseinandergezogen und die musikalische Ablenkung der Soundbikes war sehr willkommen. Trotz der angenehmen Temperaturen machte der immer wieder aufkommende Gegenwind den Weg etwas beschwerlicher. Bei Halbzeit nach 4:45 Std. am Baldeney See traf ich auf Harald, der den nächsten Staffelpart übernehmen sollte. Ein kurzes Pläuschchen mit aufmunternden Worten seinerseits und weiter ging es entlang der Strecke. Mittlerweile waren auch einige Freizeitsportler auf der Strecke, die einen mit einem kleinen Applaus weiter animierten. Am VP an der Bar Celona wartete Michael bereits wieder gut gelaunt. Das nächste Zwischenziel war also unser VP an der Schwimmbrücke und Oliver, der den letzten Staffelpart ab Hattingen übernahm, kam mir kurz vorher entgegenlaufen. So hatte ich endlich wieder dauerhafte Gesellschaft für die nächsten Kilometer. An der Schwimmbrücke erreichten wir den VP mit Martina und weiteren Freunden aus dem Verein. Geboten wurde eine reichhaltige Auswahl und so machte ich doch einen Moment länger Pause als bisher an den VPs. Hier zeigte der Tacho aber auch schon knapp 70 Km an. Weiter ging es also nach Hattingen zum Staffelwechselpunkt für Oliver, der ja noch auf Harald für die Chipübergabe warten musste. Also wieder alleine auf der Strecke und hier begann auch der schwerste Streckenabschnitt mit einer sich über mehrere Kilometer weit ziehenden leichten Steigung. Nicht nur die schwerer werdenden Beine, sondern auch die Strecke forderten alle Läufer. Ein paar Kilometer später erreichte mich Oliver wieder, der die Beine in die Hand genommen hatte. Harald hatte bei seinem Abschnitt gut Tempo gemacht, um den Abstand zu mir wieder zu verkürzen und so konnte mich Oliver einholen. Super gemacht und danke dir für deine Anstrengungen, Harald. Gemeinsam liefen wir nun weiter entlang der Trassen über Hattingen bis nach Wuppertal. An einigen Straßenüberquerungen regelten Verkehrskadetten den Straßenverkehr, aber an zwei Ampeln mussten wir unglaublich lange warten und das erneute Anlaufen wurde mit der Zeit nicht leichter. Die VPs wurden mit einer kurzen Gehpause kombiniert, wobei ich so langsam auch keine Lust mehr auf das Läuferessen hatte und mich auf das Bier im Ziel freute. Bei Km 87 war es mit der langen Steigung erstmal vorbei und der Laufschritt wurde wieder etwas flotter. Aufgrund der mittlerweile späten Uhrzeit waren doch zahlreiche Spaziergänger auf der Nordbahntrasse und so mussten wir doch hin und wieder im Slalom laufen. Aber das Ziel näherte sich immer weiter und Olis Begleitung gestaltete die Sache angenehmer. Dann war es endlich soweit und man sah den Zielbogen mit dem Publikum. Gemeinsam liefen wir über die Ziellinie, umarmten uns und freuten uns über das Geschaffte! Danke Oliver für deinen Einsatz!

 Mit bleischweren Beinen ging es dann für das wohlverdiente Kaltgetränk zum Bierstand (-:=

 Mit einer Zeit von 9:51:13 bin ich 17. Gesamt und 3. AK 35 geworden. Bin einfach total glücklich über das erfolgreiche Finish und den ganzen Verlauf beim ersten 100er. Nochmal herzlichen Dank an unsere 4er Staffel, Martina und den anderen beim VP sowie weiteren Vereinsmitgliedern auf der Strecke.

 Ich lege dann mal weiter die Füße hoch...

 

Gruß Miguel

Moin ZUSAMMEN,

Oliver, ich und unser Freund Gerd Eden sind dort gestern beim 6 Stundenlauf am Start gegangen. Gerd mit 66 Jahren der älteste von uns belegte in der AK 65 mit rund 44km den 2. Platz. Leider hatte Gerd ungewöhnlicherweise nach ca. 32km mit Krämpfen in den Beinen zu tun.

Der liebe Oliver unser Youngster mit 46 Jahren lief gewohnt gleichmäßig das Ding runter. Oliver belegte mit rund 64 km (Nicht offiziell kann auch mehr sein) den 1. Platz in der AK 45.

Selber hatte ich wie erwartet wieder mit meiner Ferse und den auch dadurch bedingt unzureichenden Training zu tun. Mal eben 6 Stunden runter zu laufen und immer gut und entspannt über 60km laufen das ist bei mir definitiv Vergangenheit.

Wie bereits mir bekannt ist es nach rund 2 - 2,50 Stunden vorbei mit dem schmerzfreien Laufen. Den HM hatte ich so knapp über 2 Stunden beendet, die anschließenden 4 Stunden waren ein Gemisch aus Gehen und Laufen. Das Tempo für die

4 Stunden betrug ziemlich genau 8 Km/h die Stunde. Spaß machte das ganz ehrlich nicht und ich mußte mich ganz schön zusammen reißen um nicht wenigstens nach der Marathonstrecke aufzuhören. Aus heutiger Sicht könnte das mein letzter Ultra gewesen sein. Der Anteil der Laufstrecke gegenüber der Gehstrecke sollte schon deutlich höher sein. Werde dem Laufen natürlich treu bleiben aber nur noch das machen was geht, ab und zu mal einen Marathon.

 

Bis dann,

Harald Retzlaff

Hallo Zusammen,


Diesmal war es nicht mein Tag, auch wenn wir in der Mannschaft am Ende eine Medaille erkämpft haben.

Ich hab ein paar Runden gebraucht, um in dem anfangsgewusel mein Tempo zu finden, aber dann lief es nach Plan. Leider bekam ich nach 6 Stunden Probleme mit der rechten Hüfte, wahrscheinlich, weil die Laufstrecke ein Gefälle quer zur Laufrichtung hatte. Ich war dann mehrmals zur Massage und hab mir nach einem ordentlichen Regenschauer wärmere Sachen angezogen aber irgendwann wurde die Quälerei zu groß und Sean hat mich aus dem Rennen genommen. Schade aber wahrscheinlich vernünftig. Habe wohl so ausgesehen wie ich mich gefühlt habe.
Nach 3 Stunden Pause auf dem Feldbett in unserem Verpflegungszelt habe ich mich ebenfalls um die Athleten gekümmert. 
Leider war in der Nacht die Rundenzählung nicht einsehbar und weder Läufer noch Betreuer kannten die Zwischenstände. Nach 20 Stunden gab es die erste Liste und wir waren ca. 25 km von einer Medaille entfernt. Aber alle aus unserem Team haben gekämpft und irgendwie haben wir uns weiter nach vorne schieben können. Einige Listen sind bei Facebook einsehbar. Mit einer grandiosen letzten Stunden von Antje Krause, Julia Fatton und Sigrid Hoffmann konnten wir uns noch an Schweden vorbei schieben und sind Dritte geworden. Medaillen gab es für das ganze Team so das ich jetzt auch ein WM Bronze Medaille habe, aber so richtig freuen kann ich mich im Moment nicht.
 
Danke fürs Daumen drücken und viele Grüße,
Anke

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