Pressemitteilung 6. Sept. 2018

Äußerst aktive und erfolgreiche Wochenenden liegen hinter den Aktiven der BSG Springorum Bochum.

Anke Libuda wird Deutsche Meisterin des Jahres 2018 im 24-Stunden-Lauf ....

Beim 15. Gladbecker Sparkassenlauf lief ein Trio die 5 Kilometer Distanz.

Für die schöne Strecke Rund um das Schloss Wittringen benötigte Claudio Kletke schnelle 22:02 Minuten und lief damit auf Rang fünf der Altersklasse M45. Nur knapp dahinter lief Detlef Woszeck als Sieger der AK M60 in 22:19 Minuten über die Ziellinie, gefolgt von Christiane Westermann in 33:30 Minuten als Achte der AK W50.

Ebenfalls über 5 Kilometer ging es für Gabi Krawinkel, Gerhard von Derschau und Angie Hüpen beim 2. Förderturm Charity Lauf in Essen. Die Strecke auf schönen Parkwegen Rund um die Zeche Carl legte von Derschau in guten 23:06 Minuten zurück, gleichbedeutend mit Platz vier in der AK M55.

Altersklassensiege erreichten Gabi Krawinkel in 28:23 Minuten in der W60 und Angie Hüpen in 33:53 Minuten in er W65.

Beim Kemnader Burglauf absolvierte Christian Gochermann den Halbmarathon in 2:02:50 Stunden und lief damit als 122. der Gesamtwertung ins Ziel an der Wasserburg Kemnade.

Zum Heimrennen, dem diesjährigen Stadtwerke Halbmarathon Bochum war die BSG auf allen Distanzen vertreten.

Als erster BSG‘ler lief Halbmarathoni Matthias Winse in starken 1:29:45 Stunden als 6. der AK M45 ins Ziel, gefolgt von Thomas Lenders mit 1:36:35 Stunden und damit 12. der AK M45 und Jörg Matziol, der in 1:38:21 Stunden als 13. der AK M50. finishte. Es folgten Christian Gochermann mit 1:39:26 Stunden als 11. der AK M40, vor Uwe Beick in 1:42:24 Stunden, 21. der AK M50 und Gerhard von Derschau, der in 1:46:55 Stunden als 15. der AK M55 die Ziellinie überquerte.

Zwei BSG Halbmarathon-Staffel teilten sich die Strecke: Familie Gochermann mit Silvia, Katrin und Kordula lief nach 1:43:32 Stunden über die Ziellinie, gefolgt von der BGS Staffel mit Lucia Böhmer, Bettina Welzel, Kim Welle und Birgit Leopold, die in 2:06:38 Std. das Ziel erreichten.

Auf den 10 Kilometern startenten Wolfgang Boetzel und Friederike Spengler. In starken 44:47 Minuten lief Bötzel als Vietrer seiner AK M50 ins Ziel. Spengler schaffte es in 49:57 Minuten als Dritte der AK W55 auf das Treppchen.

Am Sonntag startete der 7 Etappen umfassend Trans Alpin Run, einem Ultralauf quer über die Alpen. Am Start des erstmals ausgetragenen „RUN2“ befanden sich auch Miguel Rodriguez und Oliver Arndt, die zusammen das Team „Tief im Westen“ bildeten. Für sie standen die beiden ersten Etappen über 43,6 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen nach Nassereith und weiter über 27,2 Kilometer von Nassereith nach Imst auf dem Programm. Nach über 70 anspruchsvollen Kilometern und über 3500 Höhenmetern auf matschigen und schmalen Trails belegte das Duo mit 12:38:02 Stunden den 23. Platz in der Gesamtwertung.

Bereits am Samstag fand das 3. Bottroper Ultramarathon Festival statt. Auf dem Programm standen ein 6, 12 oder 24 Stunden Lauf.

Für die 6 Stunden entschied sich Oliver Schoiber, der auf dem 1,258 Kilometer langen Kurs im Schatten des Tetraeders insgesamt 60,064 Kilometer zurücklegte. Belohnt wurde er dafür mit Platz drei der Gesamtwertung und Rang zwei der AK M45.

Beim 24 Stunden Lauf wurden die diesjährigen deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin ausgetragen.

Für Anke Libuda sollte es nach den Europameisterschaften der zweite Lauf in diesem Jahr über 24 Stunden werden und sie hatte sich bei diesem quasi Heimspiel eine Verbesserung der persönlichen Bestweite von 217 auf 230 Kilometern vorgenommen.

Das Training lief gut, Anke Libuda holte sich positive Bestätigungen durch viele Testwettkämpfe, bis sich zwei Wochen vor der DM Schmerzen in der Fußsohle bemerkbar machten. Glücklicherweise konnte Physiotherapie helfen, aber "die Unsicherheit, ob der Fuß hält, blieb bis zum Rennen und auch während des Laufs", berichtete Libuda.

Ihr Plan stand: Sie wollte innerhalb von 12 Stunden die 120 km Marke knacken, um dann in der zweiten Rennhälfte die fehlenden gut 110 km für den angepeilten deutschen Altersklassen-Rekord der W35 von 230,258 Kilometern zurück zu legen. Der Plan ging trotz einer kalten und mental zehrenden Nacht auf, nicht zuletzt, weil ihr ein gut eingespieltes und motiviertes Betreuerteam vor Ort maßgeblich zur Seite stand. Unter andrem legte hier Oliver Schoiber nach seinem 6 Stunden Lauf noch eine Nachtschicht ein. Das große vorgeplante Ziel erreichte Anke Libuda dann sogar schon nach rund 23:40 Stunden, unter anderem wegen des gleichmäßig hohen Tempos, aber auch da weniger Zeit für Pausen zum Beispiel beim Umziehen und Essen verloren ging. Beim Passieren der 230 Kilometer Marke lag sie mit etlichen Kilometern Vorsprung auf die Zweitplatzierte an der Spitze und legte erst mal eine Ehrenrunde gehend und feiernd zurück. Mit dem Zielsignal erreichte Libuda genau 232,702 Kilometer wurde damit Deutsche Meisterin des Jahres 2018 im 24-Stunden-Lauf. Zudem stellte die Ultraläuferin den angepeilten neuen deutschen Rekord in der Altersklasse W35 auf und belegt seit dem letzten Wochenende Platz 1 in der deutschen Jahresbestenliste, Platz 4 der ewigen deutschen Bestenliste und Platz 6 in der Weltjahres-Bestenliste.

   
   
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